Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Recklinghausen e.V.

November 2025
Weinprobe mit Jacques‘ Weindepot

Dank einiger Absprachen und guter Vorbereitung konnten wir am Freitag, dem 14. November in der Brücke zu einer Weinverkostung durch die hiesige Filiale von Jacques‘ Weindepot einladen. Mit der Chefin, Frau Sleven hatten wir vereinbart, uns angesichts des vielfältigen Angebots des Weinkontors zu beschränken auf ausgewählte Weine aus verschiedenen Regionen Frankreichs. Sie selbst erklärte sich bereit, uns die Weine vorzustellen und sicher durch die Verkostung zu führen. Es wurde ein ausgesprochen gelungener Abend.

Bei einem Glas Crémant d’Alsace erfuhren wir aus den Anfängen des Unternehmens, das mittlerweile auf mehr als 50 Jahre zurückblicken kann. 1974 eröffneten der Franzose Jacques Héon und der Deutsche Olaf Müller-Soppart ihr erstes Weingeschäft in Düsseldorf–Kaiserswerth – auch sie, wie manch anderes Startup, so will es zumindest die Legende, in einer Garage. Das Depot in Recklinghausen eröffnete 2005.

 

Die beiden Gründer wollten französische Weine einem breiten Publikum anbieten und bekannt machen, Weine, die weniger lieblich waren als damals in Deutschland üblich, ohne Großhändler, direkt vom Winzer, zu erschwinglichen Preisen. Auch Einzelkunden sollten kostenlos probieren können. Durchschlagenden Erfolg hatten sie gleich mit einem französischen Rotwein, der heute noch im Sortiment ist.

Träumte es mir oder hörte ich tags drauf diesen Dialog an der Bushaltestelle?

– „Ja, womit begann er, der ganze Spaß?“

+ „Frag‘ nicht lang. Mit ’nem Crémant d’Alsace!“

– „Nicht schlecht, und anschließend gab es noch mehr?

+ „Ja, Château Lurton. Einen Entre deux Mers.“

– „Und was war das Tüpfelchen auf dem „i“?“

+ „Das war die Flasche aus Montagny!“

– „Montagny? Montagny? Montagny?“

+ „Ja, aus der Cave des vignerons de Buxy!“

– „Ah, ich verstehe, es ging ganz schön rund.“

+ „Nein, nur gemach, wir sind erst in Burgund.“

– „Es ging noch weiter? Oh , Oh,  Oh !“

+ „Es folgte Bonnet Réserve aus Bordeaux.“

– „Na, fehlt da nicht noch was, beim Wein aus Bordeaux?“

+ „Ja genau, ich vergaß die Bezeichnung „Château“.“

– “Château heißt doch „Schloss“ oder was soll das sein?“

+ „Es heißt auch „Weingut“, wir sind doch beim Wein.“

– „Ein Weingut? Das heißt doch domaine viticole!“

+ „Du kannst ja Französisch, das ist ja ganz toll!“

– „Entschuldige bitte, da kommt schon mon bus.“

+ „Na dann bis demnächst und jetzt erst mal Tschüss.“

Programm

ANmeldung

Anmeldungen zu unseren Veranstaltungen sind hier möglich:

Datenschutz

Rückblick

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner